1. Vor- und Nachteile von Stauraumbetten
Was für und was gegen die Lösung spricht
Funktionsbetten schaffen Zusatznutzen auf zwei Wegen. Entweder über eine Schublade oder einen Bettkasten unter der Liegefläche – oder über eine Nachtkonsole, die fest mit dem Bett verbunden ist.
Bei Farbe, Material, Design und Maßen sind Sie dabei genauso frei wie bei einem normalen Bettgestell.
Schublade und Bettkasten
In Sockelschubladen und Bettkästen lassen sich Tagesdecken, Kissen, Gästebettzeug und Bettwäsche gut verstauen. Das schafft Platz im Kleiderschrank, der dort meist dringender gebraucht wird.
Schubladen sind im Alltag bequemer, weil sie sich einzeln öffnen lassen. Ein Bettkasten unter der hochklappbaren Liegefläche bietet dafür mehr Volumen.
Nachtkonsole
Die Nachtkonsole ist eine praktische Alternative zum Nachttisch. Sie ist fest mit dem Bett verbunden und steht nicht auf Beinen – das Staubsaugen wird dadurch deutlich einfacher.
Außerdem entfällt die Suche nach einem Nachttisch, der optisch zum Bett passt.
Die Nachteile
Zwei Punkte sollten Sie kennen:
- Die Matratze wird schlechter belüftet, weil die Luft unter der Liegefläche nicht frei zirkulieren kann. Stellen Sie die Matratze deshalb regelmäßig zum Lüften auf.
- Stauraumbetten haben häufig fest verbaute Lattenroste und sind im Aufbau aufwendiger.
Tipp: Der Aufbau eines Stauraumbetts ist komplexer als bei einem einfachen Bettgestell. Achten Sie auf gute Verarbeitung von Beschlägen und Auszügen – öffnen Sie Schublade und Klappmechanismus in der Ausstellung mehrmals selbst. Ein solides Bett übersteht auch mehrere Umzüge.